img327Der Bürgenstock oberhalb des Vier-waldstättersees ist eine Reise wert. Unser Swiss Deluxe Hotel PARK HOTEL BÜRGENSTOCK bietet einen einzigartigen Ausblick auf fünf Seen, die Stadt Luzern und die Alpen. Dieser idyllische Fleck ist ein Kraftort für Inspirationen, Kreativität und künstlerisches Schaffen.
Diesen Sommer wird eines der unter Denkmalschutz stehenden Nebengebäude des Park Hotels Bürgenstock zum Atelier des international bekannten Porträtisten und Malers Rafael Rami-rez. Ein Künstler in Aktion, mit offenen Türen für Besucher.
Rafael Ramirez wurde in Lima, Peru geboren. Er absolvierte ein Studium der Malerei in Düsseldorf, Köln, Lüttich
und Wien. Seine Werke sind in Südamerika, Österreich, USA, Belgien und in der Schweiz vertreten. Die Werke des 42-jährige Maler wurden erstmals 1998 in der Schweiz ausgestellt.
„Rafael Ramirez: „Maler, Komponist, c Schriftsteller zu sein ist nichts Besonderes. Besonders ist lediglich der Zeitpunkt, in dem man schöpferisch tätig ist. Zur Zeit der Jahrhundertwende überblickt man nicht nur das letzte Jahrhundert mit seinen Errungenschaften, Katastrophen und Kunstentwik-klungen. Man überblickt gleichzeitig auch die anderen Jahrhunderte, ja Jahrtausende. Es muss einen schöpferischen Menschen provozieren, die Kunst dieser Zeitspannen zu reflektieren. Mit grösstmöglicher Neutralität,
dass heisst nicht, wie ein Kunsttheoretiker mit Stilbezeichnungen, sondern unvoreingenommen wie es nur ein Maler tun kann. „Malen ist reflektieren”.”
Seine Spannbreite von rein abstrakten bis zum reichen klassischen Repertoire erlaubt es Rafael Ramirez auch in abstrakten Bildern dann und wann Ansätze von klassischen Gedanken erscheinen, beziehungsweise verschwinden zu lassen. Seine Bilder sind ein Staunen über die Welt der Kunst und man spürt seine Liebe zu ihr. Er selektioniert Kunst nicht wie heute allgemein üblich akribisch in hofieren und ablehnen und klassifiziert sie auch .nicht „in und out”. Seine Werke reflektieren klassische und moderne Malerei, ohne jedoch die
Handschrift eines inspirierten und meisterhaften Malers verleugnen zu können.
Rafael Ramirez: Als Sohn des berühmten Malers Antonio Man bin ich mit moderner Kunst aufgewachsen. Schon als 4- jähriger turnte ich mit meinen Brüdern respektlos auf den modernen Plastiken herum oder wir staunten über die neusten Lichteffekte der verschiedensten Biennalen, Kunstmessen und Ausstellungen, auf die uns die Eltern mitschleppten.
Ich kann nicht verstehen, wie man einen Unterschied zwischen klassischer und moderner Kunst machen kann. Beides fasziniert mich und beides ist für mich lebendig und aktuell. Kunst ist Kunst, und sie lebt.
Wer sich einmal daran machte einen Rubens zu kopieren, kommt aus dem Staunen nicht • mehr heraus. Vielleicht sollten Kunstkritiker heute einmal die Klassiker auf diese Weise
studieren um wieder Staunen zu können und nicht abzuhaken”.”
Seit seinem 12. Lebensjahr arbeitete Rafael Ramirez kontinuierlich im väterlichen Atelier und wurde bald eine unersetzliche Hilfe für die öffentlichen Grossprojekte von Antonio Maro. Höhepunkt dieses Teams von Vater und Sohn war die Mitarbeit des 17 Jährigen an dem zu jener Zeit grössten Ölbild des 20. Jahrhunderts, 6m x 20 m auf Leinwand. Jahre später folgt die Ausmalung einer Kappelle bei Salzburg.
Bald trieb es Ramirez in die grössten Museen der Welt, wo er die alten Meister studierte. Über diese Werke konnte ihm sein Vater nichts beibringen.

Über den Maler Rafael Ramirez Máro

Werner Janssen

Der Maler Rafael Ramfrez ist ein Menschen-Künstler. Er ist ein unendlich feiner Mensch. Ein Gespräch mit ihm ist immer mit Freude und Glück verbunden. Er verehrt seine Eltern, kümmert sich um seine Geschwister, registriert seine Umgebung, er ist einfach immer präsent, wenn man ihn anspricht, ihn braucht Entsprechend ist seine künstlerische Tätigkeit als Geiger, Pianist und vor allem als Maler, wie man ihn in der Öffentlichkeit kennt. Seine Themen sind Weltthemen. Er hält „seine” Menschen gegen das Licht, lässt sie leben, gibt ihnen Dynamik, zeigt ihre kleinsten und feinsten Regungen, stellt sie in eine ergreifende Atmosphäre. In seinen Bildern erfährt man das Leiden in Auschwitz, den Wahnsinn des Menschen Don Quichotte, die Verzweiflung eines Woyzeck, den Tod im Requiem von Mozart, die Dämonie eines Don Jüan, die Offenheit und Vertrauenswürdigkeit von Martin Buber… Den Menschen zu malen, ihn in seiner grundsätzlichen und unverhüllten Tiefe zu zeigen, ist sein thematisches, formales und farbliches Anliegen. Ruhelos ist er bei der Arbeit, die Begegnung mit „seinen” Menschen zu verwirklichen.
De Schilder Rafael Ramfrez is een mensenkunstenaar. Hij is een eindeloos fijn mens. Een gesprek met hem gaat altijd gepaard met plezier en geluk. Hij vereert zijn ouders, is bezorgd over zijn broers en zussen, registreert zijn omgeving, hij Staat gewoon altijd klaar als je hem aanspreekt, hem nodig hebt. Zo is hij ook als kunstenaar, als violist, pianist, maar vooral als Schilder, zoals men hem overal kent Zijn thema’s zijn wereldthema’s. Hij houdt “zijn” mensen tegen het licht, brengt ze tot leven, geeft ze dynamiek, toont hun kleinste en fijnzinnigste gevoelens, plaatst ze in een pakkende atmosfeer.
In zijn schilderijen ervaart men het leven in Auschwitz, de waanzin van de mens Don Quichotte, de vertwijfeling van Woyzeck, de dood in het Requiem van Mozart, de demonie van Don Jüan, de openheid en betrouw-baarheid van Martin Buber… De mens te schilderen, hem in zijn basale en onverhulde diepgang te tonen, is zijn thematisch verlangen, ook qua vorm en kleur. Hij werkt onafgebroken om de ontmoeting met “zijn” mensen te realiseren.

“Don Quijote”, Rafael Ramirez Máro

Sa./za. 17.07.2005, 18.00 Ulir/uur, Museum “De Koperrnolen”, Vaals

Maler Rafael Ramirez ist in seiner künstlerischen Arbeit bestrebt, zwei wesentliche Momente des Lebens miteinander zu verbinden: den Charakter eines für ihn faszinierenden, „sich ereignenden” Menschen und die Kraft, den Klang der Farben. Letzteres soll in Verbindung mit den charakteristischen Formen des ihm begegnenden Menschen die Tiefe und Eigen- oder besser Einzigart dieses ihm Gegenübertretenden ausloten und bewegend, lebendig festhalten. Bei dieser Arbeit ist Rafael Ramirez ein Ruheloser, der • mit scharfen Augen im Kontakt mit dem jeweils Anderen dessen Wesentlichkeit oder Seele sucht, um dann in einem fanatischen Arbeits- bzw. Schaffensprozess zu vermitteln, auszusagen, was er gesehen, erkannt, bzw. herausgelesen hat…
Es sind vor allem die Gesichtszüge, die Augen, welche jene von ihm erkannte Seele des ihm Entgegentretenden festhalten. Dabei sind Hände gleichsam „Geräte”, die mit der größten Expressivität ausarbeiten und verwirklichen, was der Geist erkannt hat, aussagen muss. Nicht von ungefähr ist Rafael Ramirez auch ein exzellenter Pianist, dessen Hände, Finger die Tasten bespielen, um die schönsten Klangfarben oder Farbklänge in die Welt zu „schicken”.
Um den Kopf, das Gesicht, die Augen, die schaffenden Hände herum verwirklicht der Maler Ramirez einen Rahmen, einen Kontext, welche diese Seelen-Augen-Blicke untermalen, atmosphärisch verstärken, kurz dem Nachdruck verleihen, was die inneren Aussagen der „getroffenen” und „betroffenen” Menschen hergeben.
Es entsteht eine Ganzheit, ein Rhythmus, wobei alles Ausgesagte, Formulierte, Geschaffene in dem Werk des Malers Ramirez total beherrscht wird von jenem Geschauten, von den Visionen, den Erkenntnissen des so unendlich intensiv auf den Anderen eingehenden Menschen. Über die Fotographie, die Literatur, das Gespräch ist er darauf ausgerichtet, jenen Anderen kennen zu lernen. Dabei gibt er keine Ruhe, bis er eine Zufriedenheit spürt, die ihm das Gefühl vermittelt, dass etwas zwischen ihm und seinem Gegenüber passiert ist bzw. sich ereignet…
In dem Fall kommen, sprudeln voller Begeisterung aus ihm Reaktionen wie „genial”, „super”. Er kann sich dann kaum noch bremsen, mit der Umsetzung, der Übersetzung in die Farben und Formen seines ureigenen verstandenen Bildes zu beginnen. Es fängt in dem Moment ein transzendentaler Interpretations- und Schöpfungsprozess statt, der von den erkannten Existentialia und Wesenheiten des Erkannten vorangetrieben wird… So lange er das Existenzielle, die Existentialia oder Motive für Leben, Bilden, Schaffen, noch nicht gepackt hat, ist er zwar „ein freundlicher Zeitgenosse”, der jedoch immer in seinen Gesprächen, in den Auseinandersetzungen versucht zu entdecken, zu erkennen. Dabei beobachten seine Augen mit der ganzen eigenen Seelenkraft! Sie schauen in die Tiefen des fotografischen, literarischen, menschlichen Gegenübers, suchen dessen Angst, Sorge, Liebe, Zuneigung, Spiritualität, Stolz, Dämonie…
Wenn er dann fündig geworden ist, es gleichsam „gepackt” hat, geht jener rastlose Akt des Schaffens, des Umsetzens, der Transzendenz oder . Verwirklichung des Erkannten los.
Es entsteht ein nachdenklicher, von Krankheit und Todesahnung beherrschter Mozart oder ein Don Quijote, der als ein ruheloser, wahnsinniger, fahrender Ritter in allem eine Gefahr sieht, und die Welt mit seinen Idealen ebenso ruhelos und resolut verbessern will, der das Schlechte als teuflisch erkennt und es austreiben muss…
Werke von Rafael Ramirez sind somit nicht nur Ausdruck der tiefsten Begegnung zwischen zwei Menschen, sondern eine künstlerische Erkenntnis des Menschenwesens in dessen bewegenden Momenten …
De Schilder Rafael Ramirez streeft er in zijn artistiek werk naar om twee be-langrijke rnomenten van het leveti rnet elkaar te verenigen: het karakter van een voor hem fascinerende mfns van wie het leven zieh voor hem afspeelt en de kracht, de klank van de kleuren. Dit laatste moet in verbinding met de karakteristieke vormen van de mens die hem ontmoet de diepte, en eigen-heid of beter het unieke van degene die tegenover hem Staat in evenwicht breiigen en bewegend, levend vasthouden. Tijdens dit werk is Rafael Ramirez rusteloos, iemand die inet scherpe blik in contact met de telkens andere persoon diens wezenskenmerk of ziel zoekt om dan in een fanatiek arbeids- of scheppingsproces over te dragen, uit te drukken wat hij gezieri, doorzien heeft … Het zijri vooral de gelaatstrekken, de ogen die de door hem herkende ziel van degene die hern tegemoet treedt, vasthouden. Daarbij zijri zijn banden als het wäre “gereedschap” die met de allergrootste expressiviteit uitwerken en realiseren wat de geest heeft herkend, tot uitdrukking moet . brengen. Niet voor niets is Peter of Rafael Ramirez ook een excellente pia-nist, wiens banden, vingers de toetsen bespelen om de mooiste klankkleuren of kleurklanken de wereld in te sturen.
Rondom het hoofd, het gezicht, de ogen, de creatieve banden verwezenlrjkt de Schilder Ramirez een kader, een context die deze ziels-ogen-blikken onder- strepen, sferisch verSterken, kortoin de nadruk verlenen wat de innerlijke uitstraling van de “getroffen” en “betrokken” mens weergeven. Er ontstaat een volheid, een ritme waarbij alles wat gezegd, geformuleerd, geschapen wordt in het werk van de Schilder Ramirez geheel wordt beheerst door dat wat gezien werd, de visioenen, de inzichten van de oneindig inten-sief op de ander inspeiende mens Ramirez.
Via de fotografie, de literatuur, het gesprek probeert hij die ander te leren kennen. Daarbij rust hij niet voordat hij een tevredenheid bespeurt die hem het gevoel geeft dat er iets tussen hem en de ander is gebeurd … In dat geval’ körnen er vol enthousiasme reacties als “geniaal”, “super”. Hij kan zieh dan nauwelijks riog afremmen om met de omzetting, de vertalmg in kleuren en vormen van zijn oorspronkelijke en eigen voorstelling te beginnen. Er vindt op dat moment een transcendent interpretatie- en scheppingsproces plaats die voortgedreven wordt door de herkende existentiele dingen en kenrnerken van het herkende…
Zo lang hij het existentiele, de existentiele dingen of motieven voor leven, beeiden, scheppen nog niet in zijn greep heeft, is hij wel “een omgaand mens” die echter altijd in zijn gesprekken in discussies probeert te ontdek-ken, tot inzicht te körnen. Daarbij kijken zijn ogen met zijn hele eigen ziels-kracht! Zij kijken in de diepten van de fotografische, literaire, menselijke andere, zoeken naar diens angsten, zorgen, liefde, Sympathie, spiritualiteit, trots, demonie …
Wanneer hij het dan vindt, het in zijn greep krijgt, begint dat rusteloze pro-ces van scheppen, omzetten, van de transcendentie of realisering van het herkende. Er ontstaat een bedachtzame, door ziekte en doodsverwachting beheerste Mozart of een Don Quijote die als een rusteloze, waanzinnige, dolende ridder in alles een gevaar ziet en de wereld met zijn idealen even-eens rusteloos en resoluut wil verbeteren die het siechte als duivels herkent en moet uitdrijven …
Werken van Rafael Ramirez zijn niet alleen een uitdrukking van de diepste ontmoeting tussen twee mensen, maar tevens een artistiek herkennen van het wezenlijke van de mens in zijn bewogen momenten.

Werner Janssen

23 AmadeO 2005